Mixed Reality

So nutzt Du MR-Technologien für Dein Industrieunternehmen.

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Was ist Mixed Reality? Wie kann ich MR-Technologien für mein Industrieunternehmen nutzen und welchen konkreten Mehrwert bietet mir der Einsatz von Mixed-Reality-Lösungen? Fragen, die sich viele Unternehmen aus der Industrie stellen. Fragen, auf die wir gerne Antworten geben. Denn als die Experten für die Digitale Transformation haben wir bereits zahlreiche Kunden von den Vorteilen der Mixed Reality überzeugt und uns eine einzigartige Erfahrung und Expertise aufgebaut. Dieses Wissen wollen wir mit Dir teilen. Und wer weiß? Vielleicht verschaffen wir bald auch Deinem Unternehmen mit Mixed Reality einen echten Vorsprung im Wettbewerb!

Was ist Mixed Reality?

Einfach übersetzt bedeutet Mixed Reality (MR) nichts anderes als „vermischte Realität“. Bei dieser Technologie überschneidet sich die natürliche Perspektive eines Menschen mit einer computergenerierten Wahrnehmung. Streng genommen handelt es sich bei MR allerdings um keine eigenständige Technologie. MR ist vielmehr eine Kombination aus verschiedenen Technologien wie Virtual Reality und Augmented Reality.1

 

Mixed Reality einfach erklärt

Zur Veranschaulichung kannst Du Dir ein Spektrum vorstellen. Auf der einen Seite des Spektrums liegt die reale, physische Welt. Auf der anderen Seite befindet sich eine rein virtuell erzeugte Realität. Alles, was zwischen diesen beiden Extremen liegt, kann der Mixed Reality zugeordnet werden.

abbildung-virtualitaets-kontinuum-nach-milgram-und-kishino-1Virtualitäts-Kontinuum nach Milgram und Kishino2

 

MR hat eine lange Geschichte

Der Begriff Mixed Reality existiert übrigens bereits seit den 1990er-Jahren, wurde aber erst durch Microsofts Windows 10 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Damals brachte das Unternehmen die ersten Windows Mixed-Reality-Brillen heraus, die an einen Computer angeschlossen werden konnten. Dabei handeltes sich eigentlich um klassische VR-Brillen. Heute bezeichnet Microsoft selbst nur noch seine HoloLens als „echte“ Mixed-Reality-Brille. Wie diese genau eingesetzt wird, zeigen wir später noch.

 

Was ist Mixed Reality nicht?

Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) und Mixed Reality (MR): Diese Begriffe sind wie der Klimawandel oder die Tweets von Elon Musk. Jeder hat von ihnen gehört, kaum jemand versteht sie wirklich und am Ende gibt es hitzige Diskussionen. Das ist ärgerlich, aber vor allem überflüssig. Denn die einzelnen Begriffe lassen sich gut voneinander abgrenzen, wie diese Übersicht zeigt.

 

AR, VR und MR: Was sind die Unterschiede?

Augmented Reality (erweiterte Realität) Die reale Welt wird mit virtuellen Inhalten wie Bildern oder Videos in Echtzeit angereichert. Diese werden über Datenbrillen oder ein Smartphone bzw. Tablet eingeblendet und überlagern oder ergänzen die reale Wahrnehmung.
Virtual Reality (virtuelle Realität) Hier taucht der Nutzer in eine vollständig computergenerierte Realität ab und kann über eine VR-Brille oder über ein Smartphone mit Kopfhalterung in der computergenerierten Umgebung agieren.
Mixed Reality (vermischte Realität) Wie bereits angedeutet, umfasst MR prinzipiell die gesamte Bandbreite zwischen VR und realer Welt. Hier verschmelzen beide Realitäten und erschaffen eine Umgebung, in der reale und digitale Objekte miteinander agieren.

 

So viel zur Theorie hinter diesen wichtigen Technologien. Kommen wir nun zu ihrer Bedeutung für Unternehmen wie das Deine. Denn hier gibt es eine Vielzahl an spannenden Fakten, Anwendungsmöglichkeiten und Perspektiven, die Du kennenlernen solltest.

 


1 bitcom-Studie: Augmented und Virtual Reality Potenziale und praktische Anwendung immersiver Technologien S. 13

2 bitcom-Studie: Augmented und Virtual Reality Potenziale und praktische Anwendung immersiver Technologien S. 11

Mixed Reality und ihre Bedeutung für die Industrie

Über Mixed Reality wird der realen Welt also eine virtuelle Dimension hinzugefügt. Die Technologie gibt aber nicht nur den Anwendern, sondern auch der Industrie an sich im wahrsten Sinne des Wortes eine erweiterte Perspektive. Denn wenn Objekte – wie beispielsweise Maschinen – in der realen Welt mit virtuellen Informationen verknüpft werden, bietet das Unternehmen aus ganz verschiedenen Branchen völlig neue Möglichkeiten. Prozesse können optimiert, inspirierende Kundenerlebnisse erschaffen und Anlagen effizienter gewartet werden. Dies sind aber nur einige Beispiele für den Einsatz von MR in der Wirtschaft. Hier einige Wirtschaftszweige und Branchen, in denen MR-Lösungen bereits erfolgreich eingesetzt werden:

  • Automobilindustrie
  • Bauindustrie
  • Bildungswesen
  • Eventbranche
  • Gaming-Branche
  • Handwerk
  • Innenarchitektur
  • Logistik & Transport
  • Möbelhandel

 

Wie viele Unternehmen nutzen bereits MR-Lösungen?

Eine gute Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist. Denn wie wir bereits gesehen haben, ist die Definition, was MR eigentlich genau ist, teilweise umstritten. Konkrete Statistiken – gerade zum Einsatz der Mixed Reality in deutschen Unternehmen – sind daher so selten wie ein Industrieunternehmen ohne Fachkräftemangel.

 

Von wegen Neuland: Digitale Technologien setzen sich durch

Es gibt aber Anhaltspunkte, die einen Hinweis auf den Einsatz von MR-Lösungen in der Wirtschaft geben. Schließlich werden Technologien wie VR und AR von immer mehr Unternehmen aus der Industrie genutzt. Diese Betriebe können also auch den Mehrwert von MR-Lösungen verstehen oder profitieren von diesem bereits. Denn all diese Technologien werden mit den gleichen Zielen genutzt und basieren auf den mehr oder weniger gleichen digitalen Konzepten. Hier einige Zahlen, die eindrucksvoll belegen, wie digital unsere Wirtschaft bereits aufgestellt ist.

 

11 Prozent der Deutschen haben Augmented Reality bereits im beruflichen Kontext genutzt.3

25 Prozent der Unternehmen investieren mehr als 100.000 Euro in VR- und AR-Projekte.4

28 Prozent der deutschen Betriebe setzen VR- und AR-Technologien ein oder planen ihre Integration in naher Zukunft.5

Für 54 Prozent der Betriebe haben sowohl VR- als auch AR-Lösungen erhebliche Relevanz für die eigene Unternehmensstrategie.6

62 Prozent der Führungskräfte in deutschen Industrieunternehmen nutzen bereits spezielle Anwendungen für die Industrie 4.0 oder Industrie 5.0.7

 


3 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1247713/umfrage/umfrage-zu-beliebten-einsatzszenarien-fuer-augmented-reality-in-deutschland/

4 https://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/bvdw-studie-virtual-und-augmented-reality-fester-bestandteil-der-unternehmensstrategien/

5 Deutscher Industrie- und Handelskammertag: Umfrage zur Digitalisierung, Januar 2021

6 https://www.bvdw.org/der-bvdw/news/detail/artikel/bvdw-studie-virtual-und-augmented-reality-fester-bestandteil-der-unternehmensstrategien/

7 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/830769/umfrage/bedeutung-von-industrie-40-in-deutschland/

 

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Mixed Reality: Welche Anwendungsbereiche gibt es?

Diese Zahlen und Studien sagen natürlich wenig darüber aus, wie Mixed Reality nun ganz konkret eingesetzt werden kann. Dabei gibt es gerade in der Industrie viele spannende Anwendungsbereiche, wie diese beiden Fallbeispiele zeigen.

 

Praxisbeispiele für Mixed-Reality-Lösungen

Angenommen, Dein Unternehmen produziert Maschinen und exportiert diese in verschiedene Länder auf der ganzen Welt – beispielsweise nach Japan. Die Kunden in Tokyo sind von Deinem Produkt begeistert und möchten es gerne direkt nach der Lieferung in Betrieb nehmen. Allerdings fehlen vor Ort das Wissen und auch die Erfahrung, um die Maschine ordnungsgemäß in Gang zu bringen. Du hast nun verschiedene Möglichkeiten, wie Du mit dieser Situation umgehen kannst.

  1. Einer Deiner Ingenieure (oder gleich ein ganzes Team) macht sich auf die teure und langwierige Reise nach Japan und zeigt den Kunden, wie die Maschine zum Laufen gebracht wird. Die eigentliche Arbeit vor Ort dauert meist nur wenige Stunden. Die Reise allerdings kann inklusive der Vor- und Nachbereitung, Wartezeiten an Bahnhöfen und an den Flughafenterminals mehrere Tage dauern. Oft steht der Aufwand also in keinem Verhältnis zum Nutzen.

  2. Du kannst einen externen Dienstleister in Japan beauftragen. Das ist ebenfalls teuer und es ist nicht garantiert, dass der Dienstleister Deine Qualitätsansprüche (und die Deines Kunden) erfüllt. Zudem kann die Suche nach einem passenden Dienstleister länger dauern als geplant und zusätzliche Kosten verursachen. Auch diese Lösung ist wenig effizient.

Es gibt noch eine dritte Möglichkeit. Denn mithilfe von Mixed Reality können Deine deutschen Ingenieure die Kunden in Japan bei der Inbetriebnahme virtuell unterstützen.

 

MR: Anwendungsbeispiel Ferninbetriebnahme

Dieser Prozess nennt sich Ferninbetriebnahme. Dabei trägt der Kunde in Japan eine Mixed-Reality-Brille und kontaktiert Deine Techniker in Deutschland. Es wird eine Videoverbindung aufgebaut und Dein Spezialist kann Dokumente wie eine Bedienungsanleitung oder Schaltpläne in das Sichtfeld der japanischen Mitarbeiter einblenden. Dein Techniker kann aber auch einzelne Elemente der Maschine virtuell farblich markieren und den Kunden so bei der Inbetriebnahme begleiten. Diese Vorgehensweise hat zahlreiche Vorteile, auf die wir gleich noch zu sprechen kommen.

 

MR: Anwendungsbeispiel Fernwartung

Ganz ähnlich kann Mixed Reality in der Fernwartung eingesetzt werden. Diese ist ebenfalls immer dann eine empfehlenswerte Alternative, wenn eine Maschine oder Anlage an einem weit entfernten Ort gewartet werden muss. Genau wie bei der Ferninbetriebnahme können Deine Techniker auch hier von Deutschland aus den Kunden in Japan oder einem anderen Land virtuell anleiten. Auch eigene Teams, die erst noch eingearbeitet werden müssen, können so durch Deine erfahrenen Experten assistiert und begleitet werden. Neben einer stabilen Internetverbindung benötigt ihr nur eine HoloLens und ein mobiles Device mit der entsprechenden Software. So einfach und effizient kann Industrie 5.0 heute sein!

Welche Vorteile hat Mixed Reality?

Die beiden beschriebenen Anwendungsfälle sind wie gesagt nur Beispiele. Es gibt zahlreiche weitere Möglichkeiten, wie Du Mixed Reality in Deinem Unternehmen nutzen kannst. Die Automobilindustrie visualisiert mit MR beispielsweise Änderungen am Fahrzeugdesign oder schult mit MR-Training Mitarbeiter an neuen Maschinen. Und das ist auch kein Wunder, denn Mixed Reality hat zahlreiche Vorteile, wie etwa:

Wirtschaftliche Effizienz: Anwendungsmöglichkeiten wie die Ferninbetriebnahme oder Fernwartung sind perfekte Beispiele dafür, wie Du mit MR Ressourcen einsparen kannst. Deine Ingenieure verschwenden keine Zeit mit stundenlangen Fernreisen, die viel Geld kosten, und können die gewonnene Zeit für andere Projekte einsetzen.

Einfacher Wissenstransfer: Indem Diagramme, Grafiken oder Dokumente wie Schaltpläne virtuell kommuniziert, dargestellt und eingesehen werden können, kann Know-how wesentlich schneller geteilt werden – mit Deinen Kunden und natürlich auch mit Deinem internen Team.

Erhöhte Arbeitssicherheit: Jede Arbeit an Maschinen und Anlagen ist mit Risiken verbunden. Gerade dann, wenn die Anwender das Produkt noch nicht besonders gut kennen. Mixed Reality kann hier helfen, typische Fehlerquellen frühzeitig abzustellen. In Pandemiezeiten ist die virtuelle Zusammenarbeit zudem eine hervorragende Möglichkeit, um unnötige Kontakte einzuschränken.

Zufriedenere Mitarbeiter: MR-Technologien machen Dein Unternehmen effizienter, schneller und sicherer. Das freut auch Dein Team, das von einem modernen, zukunftsorientierten Arbeitsplatz profitiert. Über Mund-zu-Mund-Propaganda erfahren auch andere Spezialisten von Deiner innovativen Unternehmenskultur. So kann MR dazu beitragen, dass der Fachkräftemangel in Deinem Unternehmen gelindert wird.

Glückliche Kunden: Die Ingenieure der Konkurrenz warten noch am Flughafen, während Deine Techniker die Maschine des Kunden bereits per Fernwartung repariert haben. MR-Technologien sind ein gutes Argument, damit sich Kunden für Dein Unternehmen entscheiden – und eben nicht für den Wettbewerb.

 

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Und wie jeder neuen Technologie wird auch der Mixed Reality oft mit Ablehnung begegnet oder sie wird mit anderen Technologien verwechselt. Ein Beispiel ist die Angst vor der Motion Sickness bei der Anwendung von VR-Brillen. Dabei wird der Gleichgewichtssinn gestört und es kann zu Übelkeit oder Schwindel kommen. Diese Vorbehalte sind völlig normal. Damit Dein Unternehmen die Vorzüge der MR nutzen kann, muss also zunächst Dein Team von diesen Vorteilen überzeugt werden. Das geht nicht von heute auf morgen, kann aber gemeinsam mit einem erfahrenen Partner wie INCLUSIFY strukturiert und zielgerichtet angegangen werden. Denn was für die MR gilt, gilt auch für andere Technologien: Digitalisierung beginnt im Kopf.

 

Was kostet Mixed Reality?

Gegenfrage: Wie weit ist die Digitale Transformation in Deinem Unternehmen fortgeschritten? Denn je nachdem, welche Erfahrungen ihr hier gesammelt habt, welche Tools im Einsatz sind und wie hoch die Akzeptanz neuer Technologien in der Belegschaft ist, können MR-Projekte mehr oder eben weniger zielgerichtet umgesetzt werden. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Kosten. Die Hard- und Software für den Einsatz der Mixed Reality ist dabei gar nicht mal der größte Kostentreiber. Im Gegenteil: Auch mittelständische Betriebe können die Investitionen durchaus stemmen. Da MR-Lösungen für mehr Effizienz sorgen, amortisieren sich die Kosten zudem schnell wieder.

 

Investitionen in Mixed Reality lohnen sich langfristig

Unternehmen, die Entwicklungen wie die Digitalisierung nur halbherzig angehen, werden in Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes einen hohen Preis bezahlen. Kunden erwarten einfach, dass Dein Unternehmen moderne Technologien wie MR nutzt, um schneller bessere Ergebnisse zu erzielen. Investitionen in Mixed Reality sind daher vor allem eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit Deines Unternehmens.

Muss ich MR-Spezialisten beschäftigen?

Du kennst nun die Bedeutung von Mixed Reality und welchen Nutzen MR-Lösungen gerade für Unternehmen aus der Industrie haben können. Vermutlich möchtest Du nun gerne ein eigenes MR-Projekt realisieren und hast schon erste Ideen oder Vorstellungen im Kopf. Doch MR-Lösungen stellen die meisten Betriebe zunächst vor viele Fragen und Herausforderungen. Besonders größere Unternehmen und Konzerne aus der Industrie überlegen daher, einen MR-Spezialisten einzustellen oder eine ganze Abteilung aufzubauen, die sich mit MR befasst. Meist ist das aber gar nicht nötig. Denn indem Du Dir die Expertise von außen holst, kannst Du Projekte wesentlich zielgerichteter umsetzen und Du erhältst zugleich einen wertvollen Blick über den Tellerrand. MR ist zudem ein sehr weites Feld und hier einen Mitarbeiter zu finden, der sich in allen relevanten Bereichen gleich gut auskennt, ist fast unmöglich.

 

MR-Projekte erfolgreich realisieren: Lösungen für Industrieunternehmen

Was Du nun brauchst, ist ein Partner, der Dein MR-Projekt mit Dir konzipiert und vor allem in die Tat umsetzt. Bei INCLUSIFY kennen wir die Herausforderungen, vor denen Dein Unternehmen nun steht. Deshalb begleiten wir Dich von der ersten Konzeption über die Integration der einzelnen Anwendungen bis hin zur kontinuierlichen Optimierung aller Prozesse. Dabei binden wir Dein Team mit ein und führen Dein MR-Projekt gemeinsam Schritt für Schritt zum Erfolg. Mache auch Du Dein Unternehmen fit für die digitale Zukunft – mit INCLUSIFY!

Mixed Reality - die richtige Technologie für Dein Unternehmen?

Das finden wir gemeinsam heraus! INCLUSIFY unterstützt Dein Unternehmen bei der Evaluierung einer nutzenorientierten Lösung für deinen Anwendungsfall.

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